Freitag, 18. Dezember 2015

Infrarot Objekterkennung

In diesem Post geht es darum, wie man man einen Infrarot Distanzmesser zur Objekterkennung mit dem Arduino verwenden kann. Dadurch kann der Arduino sehr präzise Hindernisse in seiner nahen Umgebung erkennen.


Dieser Post ist Teil der Artikelserie über das Ultimate Arduino Sensor Kit mit 37 Sensoren. Das Kit, inklusive Sensor, gibt es hier auf Amazon.  Den Sensor einzeln findet ihr hier auf Amazon.

Die Verkabelung

Der GND Pin muss mit dem Ground verbunden werden, der Pin eins weiter links ist der Signalpin, und noch eins weiter links befindet sich der Pluspol, welcher mit den +5V des Arduino verbunden werden muss. EN kann frei bleiben.

Sobald der Sensor verbunden ist, ist es einsatzbereit. Dabei kann der Sensor über eine eigene LED anzeigen, ob er ein Objekt erkennt, und zusätzlich kann der Arduino dies über den Signal Pin tun. Am Signalpin wird ein digitales Signal gesendet. LOW steht dabei für Objekt, und HIGH für kein Objekt.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Reichweite eines Infrarot Sensors geringer ist, als die Reichweite eines Ultraschallsensors. Der Hersteller gibt eine zuverlässige Reichweite von 2 bis 40 cm an. 

Ein weiterer Punkt ist, dass der Sensor nur schwer Objekte mit stark aufgerauten Oberflächen erkennt. Das liegt daran, dass der Sensor Infrarot Licht aussendet. Sollte dieses reflektiert werden, da sich ein Objekt vor dem Sensor befindet, kann er das mit einem Infrarotsensor messen. Bei einer aufgerauten Oberfläche wird jedoch das Licht stark gestreut, wodurch das Objekt nicht erkannt werden kann.

Der Sketch

Im Sketch muss nur überprüft werden, ob der digital Pin auf LOW oder HIGH steht.


Verwendung

Aufgrund der nur sehr beschränkten Reichweite, sind auch die Einsatzgebiete dieses Sensors beschränkt. Durch die geringe Reichweite eignet er sich jedoch sehr gut, um Objekte zu erkennen. Das ist insbesondere bei bewegten Arduino Robotern sehr interessant, um eine Kollision zu verhindern. 

Außerdem sollte man bei Robotern immer zwei unterschiedliche Sensortechniken, also beispielsweise Infrarot und Ultraschall, verwenden, um die jeweiligen Schwächen auszugleichen und eine verlässliche Messung zu erhalten.

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